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Philippinen

Die Philippinen erhielten 1543 ihren Namen nach dem spanischen König Philipp II. Hauptprobleme des vom Katholizismus geprägten südostasiatischen Inselreichs sind die weit verbreitete Armut, das hohe Bevölkerungswachstum und separatistische Bestrebungen der muslimischen Minderheiten.

Natur und Klima:

Mehr als 7100 Inseln und Eilande umfasst die philippinische Inselgruppe, die den Rest eines in früher geologischer Zeit abgesunkenen Gebirgssystems bildet. Die beiden größten Inseln sind Luzon im Norden und Mindanao im Süden; andere größere Inseln sind Samar, Leyte und Masbate im Osten, Mindoro im Nordwesten und die Visayaninseln Bohol, Cebu, Negros und Panay in der Mitte. Palawan im Westen und der im Süden gelegene Sulu-Archipel begrenzen die inselreiche Sulusee. Die größeren Inseln sind von Gebirgen oder Hügelländern durchzogen.

Eine besondere Attraktion ist die Karstlandschaft der sogenannten Chocolate Hills auf der Insel Bohol. Unter dem Einfluss des Tropenklimas sind hier auf einer etwa 500 Metern hohe Hochfläche mehrere Hundert kegelförmige, 30 bis 40 Meter hohe Hügel entstanden. Größere fruchtbare Tiefebenen gibt es nur auf Luzon und Mindanao. Durch die Zerstörung der tropischen Regenwälder und der Monsunwälder sind weite Landstriche von Erosion bedroht. Nur noch ein Fünftel der Landesfläche ist mit Wald bestanden.

Feuchtwarmes Monsunklima:

Der Archipel liegt im Einzugsgebiet tropischer Monsunwinde; der Südwestmonsun bringt zwischen Juni und November die Regenzeit, der Nordostmonsun zwischen Dezember und Juni die Trockenzeit. Die Regenmenge schwankt zwischen jährlich 1000 mm in den Tiefebenen und 4500 mm in den Höhenlagen. Mit Ausnahme von Mindanao werden die Inseln in der Regenzeit regelmäßig von Taifunen heimgesucht, die teils große Verwüstungen anrichten. Die Temperaturen (im Tiefland um 27 Grad) zeigen geringe jahreszeitliche Schwankungen.

Bevölkerung:

Die stärkste Volksgruppe bilden die jungindonesischen Filipinos, die sich in einzelne Sprachgruppen (unter anderem Tagalen, Cebuanos, Bisayas) gliedern. Auf etwa zehn Prozent werden die Altindonesier und die Negritos (Aëta) geschätzt, die von den Jungindonesiern in die Bergregionen abgedrängt wurden. Außerdem leben Chinesen, Inder und Polynesier im Land.

Die Bevölkerung ist zu rund 94 Prozent christlich; mehr als 80 Prozent sind Katholiken. Die katholische Kirche hat traditionell eine starke Stellung. Zum Islam bekennen sich fünf Prozent; die als Moro bezeichnete muslimische "kulturelle Minderheit" lebt überwiegend auf den südlichen Inseln. Buddhisten und Anhänger von Stammesreligionen machen nur ein Prozent der Bevölkerung aus.

Die Bevölkerungsverteilung ist sehr ungleichmäßig; die Ebenen der größeren Inseln sind überbevölkert, während die Gebirgsregionen nur dünn besiedelt sind. Die zunehmende Landflucht hat um die Hauptstadt Manila einen breiten Slumgürtel entstehen lassen.

Bildung:

Das nach US-amerikanischem Vorbild konzipierte Bildungswesen ist gut ausgebaut. Dementsprechend niedrig ist die Analphabetenquote. Für die sechsjährige Grundschule, die mit dem siebten Lebensjahr beginnt, besteht Schulpflicht. An den stark frequentierten staatlichen Grundschulen ist der Unterricht kostenlos. Die vierjährige Sekundarstufe spaltet sich nach zwei Jahren in einen berufsbildenden Zweig und einen, der zum College führt, auf. Unterrichtssprachen auf der Grundschule sind Tagalog (Filipino) und Englisch, auf der Sekundarstufe meist nur Englisch. Neben den staatlichen gibt es auf allen Unterrichtsstufen private, meist kirchliche Bildungsanstalten.

Gut ausgebaut ist auch der vorwiegend privat finanzierte Hochschulsektor. Zu den wenigen staatlichen Universitäten gehört die größte des Landes, die University of the Philippines in Manila.

Staat und Politik:

Die Philippinen sind nach der Verfassung von 1987 eine präsidiale Republik. Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist der für sechs Jahre direkt gewählte Präsident. Das Zweikammerparlament, der Kongress, setzt sich aus dem maximal 261 Mitglieder starken Repräsentantenhaus (Legislaturperiode drei Jahre)und dem Senat (24 für drei Jahre gewählte Mitglieder) zusammen. Das Parteiensystem ist durch ständige Umgruppierungen sehr instabil.
Quelle: Merian.de


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